Fotoclub365 | Dirk Langheit Fotografie TFP/TFCD Shootings

TFP oder aktueller TFCD heißt kurz und knapp: TimeForPrints bzw. TimeForCD.
Das heißt nichts anderes, als das es fürs modeln als Gegenleistung Bilder gibt.
Früher war es üblich, diese Bilder als Print (also Foto auf Papier) auszuhändigen, doch im digitalen Zeitalter ist man dazu übergegangen diese Bilder auf einer CD zu übergeben.

Bei einem TFP-Shooting handelt es sich um ein Testshooting und/oder Probeshooting, aus denen Fotograf und Model gleich viel Vorteil ziehen sollen. Das Model soll Bilder zur Eigenwerbung für Sedcard, Mappe oder Homepage bekommen und der Fotograf soll die Bilder auch hauptsächlich für die Eigenwerbung nutzen können. Um ein TFP-Shooting handelt es sich immer dann, wenn die Ideen oder Vorstellungen des Fotografen umgesetzt werden. Gern können thematisch angepasst auch Ideen des Models eingebracht werden, aber grundsätzlich bestimme ich als Fotograf Thema und Umfang des Shootings. Vor einem TFP-Shooting wird  geklärt welche Bereiche gefordert sind und welches Thema das Shooting haben soll.

Der Ablauf:

Das Shooting ist kostenlos und dauert 2-5 Stunden, je nach Aufwand und Thema.

Es werden im Schnitt 100-300 Bilder geschossen, die dem Model zur Auswahl zur Verfügung gestellt werden. Allerdings werden diese Vorschaubilder ein bildfüllendes Logo beinhalten um Verwendung ohne Zustimmung auszuschließen.

Aus diesen Bildern kann sich das Model 10 aussuchen, die nach Bearbeitung durch den Fotografen dem Model zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich dürfen Bilder vom Model nur veröffentlicht werden wenn folgende Punkte beachtet werden (vertraglich vereinbart):

  • Es wurde ein Vertrag unterschrieben
  • Bildfreigabe durch den Fotografen
  • Der Name des Fotografen wird bei der Veröffentlichung genannt
  • Keine Veröffentlichung auf unseriösen Seiten
  • Kein Verkauf, keine Verwendung durch Dritte, keine kommerzielle Nutzung
  • Keine Bearbeitung durch das Model oder Dritte ohne Absprache mit dem Fotografen

Die Freigabe weiterer Bilder auf Anfrage des Models liegt im Ermessen des Fotografen.
Auch nachträglich ist der Erwerb der Rechte an allen Bildern aus dem Shooting möglich, wobei sich der Preis an der letztendlichen Verwendung orientiert.

Der Vertrag den beide Parteien unterschreiben regelt ganz klar wer die Bilder wie nutzen darf.

Aktualisiert (Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 18:56 Uhr)